Der Wald ist die grüne Lunge unserer Gesellschaft. Er produziert Sauerstoff, filtert Schadstoffe, reguliert den Wasserhaushalt und bildet den Lebensraum für Insekten, Pflanzen, Vögel und Säugetiere. Mit dem Erhalt des Waldes und seiner nachhaltigen Bewirtschaftung verfügen wir über ein massives CO2-Minderungs- und Speicherpotenzial. Unser Wald ist somit der Klimaschützer Nummer 1. In den vergangenen Jahren jedoch haben Stürme, Dürre, Schädlinge und Waldbrände unseren Wäldern und der Forstwirtschaft massiv zugesetzt. Vor diesem Hintergrund haben die Unionsfraktionen und die SPD Ende Dezember einen gemeinsamen Antrag in den Bundestag eingebracht, der die Stärkung der Widerstandsfähigkeit unserer Wälder gegenüber dem Klimawandel und Extremwetterlagen zum Ziel hat. Dabei setzen wir auf einen Dreiklang, der den Ausbau der forstwissenschaftlichen Forschung, die Unterstützung der Holzlogistik und die verbesserte Nutzung des Rohstoffes Holz vorsieht.

Um Risikominimierung und -management unter Beachtung der vielen sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Funktionen unserer Wälder für die Gesellschaft, das Klima und die Natur zu optimieren, gilt es die forstwissenschaftliche Forschung und Lehre auszubauen. „Eine große Chance kann hier auch der verstärkte Einsatz von Digitaltechniken bieten“, betont der heimische Bundestagsabgeordnete Dr. Peter Tauber.

Angesichts des massiven wirtschaftlichen Drucks, der auf unserer Forstwirtschaft lastet, wollen wir außerdem die Holzlogistik entlasten und das Bauen mit Holz mithilfe einer Holzbauinitiative 2030 fördern. „Naturschutz und die Bewirtschaftung unserer Wälder schließen sich nicht aus. Wir verfolgen einen integrativen Ansatz, der die sensible Balance zwischen ‚Schützen und Nützen‘ garantiert“, unterstreicht Dr. Peter Tauber.

Aber auch die Bewirtschaftung der Wälder in Deutschland muss künftig an dem Ziel ausgerichtet werden, ökologisch anpassungsfähige und nachhaltige Wälder aufzubauen. Eine wichtige Rolle spielen an dieser Stelle auch die Bundesländer. „Ich bin froh, dass unsere Landesregierung in Hessen, dem waldreichsten Bundesland, mit dem kürzlich vorgestellten Zwölf-Punkte-Plan zum Schutz der Wälder im Klimawandel mit gutem Beispiel vorangeht“, so der Bundestagsabgeordnete Tauber. Demnach sollen in Hessen bis 2023 ganze 200 Millionen Euro in die Aufforstung und die Beseitigung von Waldschäden investiert werden. Gleichzeitig sollen 100 Millionen Bäume gepflanzt werden.

„Die Daten der Bundeswaldinventur zeigen, dass die Bemühungen von Bund und Ländern Früchte tragen. Der Wald in Deutschland ist heute vorratsreicher, älter, naturnäher und gemischter als noch vor zehn Jahren. Um diese Entwicklung weiterhin zu fördern, wollen wir auch auf Bundesebene verstärkt Verantwortung übernehmen“, resümiert Dr. Peter Tauber.

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Ansprechpartner

Dr. Peter Tauber MdB

Parlamentarischer Staatssekretär

Dr. Peter Tauber wurde am 22. August 1974 in Frankfurt am Main geboren. Der Sohn von Dr. Manfred Tauber und Heidemarie Tauber, geb. Birch hat zwei Geschwister: Stefanie Tauber und Christopher Tauber.

In seiner Jugend besuchte er von 1981 bis 1985 die Grundschule Mengendamm in Hannover, von 1985 bis 1987 die Orientierungsstufe Lüerstraße in Hannover. Nach der Rückkehr aus dem niedersächsischen Exil in die hessische Heimat seiner Familie folgte 1987 bis 1991 der Besuch der Friedrich-August-Genth-Schule in Wächtersbach, sein Abitur legte er 1994 am traditionsreichen Grimmelshausen Gymnasium in Gelnhausen ab, welches er seit 1991 besuchte.

Das Studium begann Tauber im Wintersemester 1994/95 an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, unterbrach es zwischenzeitlich zum Ableisten des Wehrdienstes, um es zum Sommersemester 1996 wieder aufzunehmen. Im Rahmen des Studiums arbeitete er seit dem Sommersemester 1998 außerdem als studentische Hilfskraft am Lehrstuhl von Prof. Dr. Lothar Gall und im SFB/FK 435 “Wissenskultur und gesellschaftlicher Wandel”.

Im Jahre 2000 folgte der Abschluss des Studiums der “Mittleren und Neueren Geschichte, Germanistik und Politikwissenschaft” mit dem akademischen Grad Magister Artium und mit Auszeichnung.

Peter Tauber diente im 6./PzGrenBtl 152 in Schwarzenborn und im 2./FüUstRgt 40 in Mainz. Während des Studiums und nach dem Einstieg in seinen beruflichen Werdegang blieb er der Bundeswehr als Unteroffizier und Offizier der Reserve treu und leistete über 400 Wehrübungstage. Im November 2011 erfolgte seine Beförderung zum Oberleutnant der Reserve durch den Bundesminister der Verteidigung, Dr. Thomas de Maizière.

Von Mai 2001 bis April 2003 war er hauptamtlicher Landesgeschäftsführer der Jungen Union Hessen. Es folgte von Mai 2003 bis Dezember 2004 eine Tätigkeit als persönlicher Referent der hessischen Kultusministerin und stellvertretenden Ministerpräsidentin Karin Wolff.

Tauber unterbrach seine berufliche Laufbahn zum Ende des Jahres 2004, um sich seiner Dissertation bei Prof. Dr. Lothar Gall am Historischen Seminar der Johann Wolfgang Goethe-Universität zu widmen, die er im Mai 2007 mit „magna cum laude“ abschloss. Während der Promotionsphase war er Stipendiat der Hanns-Seidel-Stiftung.

Seit Februar 2007 war Peter Tauber als Pressesprecher der Deutschen Vermögensberatung AG in Frankfurt am Main beruflich tätig. Mit seiner Wahl in den 17. Deutschen Bundestag endete diese Tätigkeit.

Seit März 2008 hat Tauber außerdem einen Lehrauftrag am Historischen Seminar der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main, welchen er neben seinem Abgeordnetenmandat ebenfalls ausübt.

Der Historiker beherrscht die Sprachen Englisch und Latein und veröffentlichte über 20 wissenschaftliche und populäre Publikationen zur Regionalgeschichte, Turn- und Sportgeschichte sowie zur Zeitgeschichte.

In seiner Freizeit beschäftigt sich Tauber gerne mit guten Büchern und treibt außerdem sehr gerne Sport. So fährt der Politiker in der freien Zeit gerne Rad, läuft und spielt Fußball. Sein Herz schlägt im Fußball für die Offenbacher Kickers. Eine Leidenschaft, die nicht jeder seiner Freunde teilt. Mit seinem Hang zum guten Essen steht es da zum Glück anders. In der knapp bemessenen Freizeit engagiert er sich im Carneval als aktiver Büttenredner beim Wächtersbacher Carneval-Verein und ist Mitglied in der Reservistenkameradschaft Gelnhausen sowie in über 20 weiteren Vereinen und Verbänden.


Ämter und Funktionen:

Parlamentarischer Staatssekretär der Verteidigung

peter.tauber@bundestag.de