Miteinander, statt übereinander reden – unter diesem Motto hat sich Dr. Katja Leikert mit Vertretern des Kreisbauernverbands Main-Kinzig getroffen. Mit dem Vorsitzenden Mark Trageser (Waldrode) und dessen Vorstandskollegen Matthias Wacker (Schöneck) sprach die Bundestagsabgeordnete, die auch Kreisvorsitzende der CDU Main-Kinzig ist, über eine Reihe drängender Probleme, die den heimischen Bauern derzeit unter den Nägeln brennen.

Da ist zum Beispiel die neue Düngeverordnung, die den Landwirten Kopfzerbrechen bereitet. Außerdem sind die Bauern es leid, pauschal für zu hohe Nitratwerte im Grundwasser verantwortlich gemacht zu werden, ohne dass aus ihrer Sicht den Ursachen im Detail auf den Grund gegangen wird. Hinzu kommt der verschärfte globale Wettbewerb. Freihandelsabkommen wie mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten haben auch unerwünschte Folgen – u.a. unnötige Fleischimporte. Auch der neue EU-Haushalt und die Finanzhilfen aus Brüssel kamen zur Sprache. Insgesamt fühlen sich die Landwirte nicht ausreichend gehört und nicht genügend eingebunden, wenn Gesetze geändert oder neu gemacht werden.

Katja Leikert nahm die Argumente auf und will diese in die politische Diskussion nach Berlin weitertragen. Sie setzt weiterhin auf Dialog mit der heimischen Landwirtschaft und warnt vor einer Polarisierung. Darüber hinaus nimmt die CDU-Politikerin aber auch die Verbraucher in die Pflicht: „Natürlich darf die Politik die berechtigten Interessen der Landwirte nicht aus dem Blick verlieren. Ich finde aber auch, dass jeder Einzelne von uns dazu beitragen kann, dass unsere Bauern ein gutes Auskommen haben. Es kann nicht sein, dass auf dem teuren Designer-Grill massenhaft Billigfleisch aus dem Discounter landet und tonnenweise Lebensmittel einfach weggeworfen werden. Qualität hat ihren Preis. Das müssen wir uns immer wieder bewusst machen.“

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag

Ansprechpartnerin

Dr. Katja Leikert MdB

Seit 2013 bin ich Mitglied des Deutschen Bundestages. In meiner ersten Legislaturperiode war ich Mitglied des Gesundheitsausschusses und Berichterstatterin für die Themen Organspende und Telematik. Nach dem erneuten Einzug in den Deutschen Bundestag als direkt gewählte Abgeordnete im Wahlkreis 180 (Hanau) im Jahr 2017 wurde ich zur stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion gewählt. In dieser Funktion bin ich federführend für die Themen Europa und Menschenrechte zuständig. Ich bin stellvertretendes Mitglied im Auswärtigen Ausschuss, im Ausschuss für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe sowie im Ausschuss für Angelegenheiten der Europäischen Union.

1975 wurde ich in der Pfalz, in Neustadt an der Weinstraße geboren. Nach Stationen im Taunus und in Rheinhessen zog meine Familie 1988 nach Hanau-Großauheim. 1994 habe ich am katholischen Franziskaner Gymnasium in Großkrotzenburg mein Abitur gemacht. Nach dem Abitur habe ich ein Jahr lang als Assistenzlehrerin an der Duke of Yorks Royal Military School in Dover, Großbritannien gearbeitet. Anschließend nahm ich in Frankfurt am Main mein Studium des Diplom-Studiengangs Politikwissenschaft mit Volkswirtschaftslehre, Statistik und Anglistik auf. Während des Studiums habe ich ein Auslandssemester in Oslo, Norwegen absolviert.

Anschließend habe ich an der Technischen Universität als Dozentin im Bereich Internationale Politik gelehrt und hauptsächlich über US-Außen- und Sicherheitspolitik geforscht. 2006 habe ich promoviert. Mit der Geburt meiner ersten Tochter, Hanna, 2007 bin ich mit meinem Mann nach Bruchköbel gezogen. Mir ist es wichtig, meine Eltern und die ganze Familie in der Nähe zu haben. In Hanau kam 2010 unsere zweite Tochter, Luise, auf die Welt.


Mitgliedschaften und Ämter im Bundestag:

Stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion mit Zuständigkeitsbereich Europapolitik, Europa-Koordination, Parlamentarische Zusammenarbeit in Europa und Menschenrechte

Stellvertretendes Mitglied:

Auswärtiger Ausschuss
Ausschuss für die Angelegenheiten der Europäischen Union
Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe

Weitere Funktionen und Ämter:

Stellv. Mitglied in der Interparlamentarischen Union

katja.leikert@bundestag.de