Die Ausgangslage ist für unsere deutsche Landwirtschaft in vielerlei Hinsicht herausfordernd. Unsere Bauern sollen unsere Versorgung mit hochwertigen Lebensmitteln sichern, zugleich aber noch klima- und umweltfreundlicher produzieren. Der Erhalt der Biodiversität und der Artenvielfalt sind genauso wie der Schutz des Grundwassers, die Reduzierung von Düngern, Pflanzenschutzmitteln und Emissionen notwendige Ziele. Unser Ziel ist es aber auch: Die Bauernfamilien müssen wettbewerbsfähig bleiben. Ernten und Erträge müssen zur Versorgung unserer Bevölkerung gesichert sein — trotz Klimawandel. Es geht also nicht um ein Entweder-Oder, sondern um das gemeinsame Erreichen der Ziele. Denn Klimaschutz muss nicht immer nur Verbot, Verzicht und Schrumpfung bedeuten. Durch neue technische Lösungen lässt sich schon heute viel für den Klimaschutz in der Landwirtschaft tun. Moderne Technologien schützen Insekten, erhalten die Artenvielfalt und verbessern die Qualität von Luft, Wasser und Böden. Deshalb braucht es jetzt einen Modernisierungs- und Technikschub in der Landwirtschaft durch Investitionen in klima- und umweltfreundlichere Maschinen und Geräte.

Unter dem Motto „Bauern für Klimaschutz“ bringt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) das größte Modernisierungsprogramm für die Landwirtschaft in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland auf den Weg. Ziel des Programms sei die Beschleunigung der laufenden Transformationsprozesse in der deutschen Landwirtschaft und die Einsparung von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln durch die Anwendung moderner Technologien. Dies teilt der CDU-Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch mit.

„Rund die Hälfte der Fläche in Deutschland wird landwirtschaftlich genutzt. Damit trägt die Landwirtschaft eine sehr hohe Verantwortung für den Erhalt einer intakten Umwelt und der biologischen Vielfalt. Die Landwirte unternehmen hier bereits erhebliche Anstrengungen und verfügen über ein großes Erfahrungswissen. Darum möchten wir Sie bei ihren Anstrengungen zur Einsparung von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln, der mechanischen Unkrautbekämpfung und dem Insektenschutz unterstützen,“ erklärt der heimische Bundestagsabgeordnete.

„Viele Landwirte fühlen sich aktuell von der Hysterie bei dem Thema Klimaschutz in die Ecke gestellt und pauschal verurteilt als Umweltverschmutzer, Klimakiller oder Tierquäler. Statt sich schützend vor unsere heimischen Landwirte zu stellen, setzt Bundesministerin Svenja Schulze auf mehr Gängelung, mehr Verbote und noch mehr Bashing gegen unsere Bauern. Diesem `Bauern-Bashing` von Seiten selbsterklärter Gutmenschen linker und grüner Provenienz stelle ich mich klar entgegen. Als Bundestagsabgeordneter eines von Bauern und Winzern geprägten Wahlkreises, kann ich versichern, dass ich mich auch weiterhin mit lauter Stimme für die Belange unserer Landwirte stark machen werde. Ich bin selbst auf dem elterlichen Bauernhof aufgewachsen und werde nicht vergessen, woher ich komme. Bundesministerin Julia Klöckner (CDU) macht mit dem Programm „Bauern für Klimaschutz“ alles richtig. Statt unsere Landwirte zu maßregeln, setzt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft auf Anreize zur Investition in umweltschonende landwirtschaftliche Technologie,“ so Willsch weiter.

Ab dem 11. Januar 2021 können Interessierte bei der Landwirtschaftlichen Rentenbank Förderanträge stellen. Weiterführende Informationen, FAQs und Ansprechpartner finden Interessierte auf der Homepage der Landwirtschaftlichen Rentenbank https://www.rentenbank.de/.

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Klaus-Peter Willsch MdB

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