Der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch hat den Beschluss des Bundesrates, den Ausbau der Stromnetze als Möglichkeit zur Verschwenkung bestehender Leitungen weg von Wohnsiedlungen zu nutzen, mit Wohlwollen zur Kenntnis genommen.
Der Beschluss des Bundesrates erfolgte auf Initiative der Hessischen Landesregierung. „Es ist ein gutes Zeichen, dass die Hessische Landesregierung die Interessen der Anwohner im Blick hat. Nur wenn wir alle gemeinsam an einem Strang ziehen, können wir für die Menschen das bestmögliche Ergebnis erreichen“, bekräftigt Willsch.
Denn die Regelung bezieht sich auch auf das durch Willschs Wahlkreis Rheingau-Taunus/Limburg verlaufende Vorhaben Ultranet, das sich gerade in der Bundesfachplanung befindet. Da für neue Trassen ein Mindestabstand von 400 Metern gelte, sei es nur folgerichtig, dass auch Bestandstrassen weg von der Wohnbebauung sollen.
Seit Anfang an steht Willsch im regen Austausch mit den Bürgerinitiativen seines Wahlkreises, den örtlichen Bürgermeistern, dem Bundeswirtschaftsministerium, Kollegen aus anderen betroffenen Wahlkreisen und Amprion selbst. Dabei wirbt er ausdrücklich für eine realistische Herangehensweise. „Dass wir hier vor Ort nicht im Alleingang die Geburtsfehler einer illusionären Energiepolitik beheben können, ist mir bewusst. Es muss aber möglich sein, dass durch kleinräumige Verschwenkungen oder teilweise Erdverkabelung das Minimalziel, die Einhaltung des heute geltenden Mindestabstands, erreicht wird“, zeigt sich der Abgeordnete entschlossen.

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