Beratungen zur Strategie der Bundesregierung im Sektor der Künstlichen Intelligenz (KI) standen am heutigen Freitag, 15. Februar 2019, auf der Tagesordnung des Deutschen Bundestages.
„Künstliche Intelligenz ist eine Schlüsseltechnologie und wird unsere Zukunft maßgeblich prägen. Wir müssen die Forschung nutzen, um das Potenzial von KI voll zu entfalten und so zu einer verbesserten Lebenssituation beizutragen. Denn es ist nicht nur eine Frage des wirtschaftlichen Wettbewerbs mit Blick auf Länder wie China oder USA, sondern es geht darum, wie wir unser Leben zukünftig gestalten wollen“, so Stefan Sauer, Mitglied des Deutschen Bundestages und stellvertretender Vorsitzender der Enquete-Kommission „Künstliche Intelligenz“.
Diese Sichtweise ist mit ein Grund dafür, dass sich die Bundesregierung dafür ausspricht, den Menschen in den Mittelpunkt der Entwicklung von KI zu stellen. Dafür wird der Bund bis zum Jahr 2025 drei Milliarden Euro zur Verfügung stellen. Es ist damit zu rechnen, dass diese Finanzmittel als eine Art Hebel in Wirtschaft, Wissenschaft und Ländern wirken, was dazu führt, dass sich die verfügbaren Mittel mindestens verdoppeln. Geplant ist unter anderem die Schaffung von mindestens 100 zusätzlichen neuen KI-Professuren an deutschen Hochschulen.
Ziel ist es, KI verantwortungsvoll und am Gemeinwohl ausgerichtet einzusetzen. Das beinhaltet auch einen bewussten Umgang mit Daten, ohne die KI nicht funktionieren kann, so MdB Stefan Sauer: „Künstliche Intelligenz kann beispielsweise Ärzten dabei helfen, Krankheiten besser zu erkennen. Dabei trainiert sich der Computer anhand von Bildmaterial selber eine hohe Treffsicherheit in der Diagnosefindung an. Dieses Beispiel zeigt, wie wir KI für eine Optimierung unseres Leben nutzen können.“

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