Von Iowa in die Wetterau

Oswin Veith trifft amerikanische Austauschstudentin bei ihrer Gastfamilie in Pohl-Göns

Madison Dierks, die als Stipendiatin des Parlamentarischen Patenschafts-Programms des Deutschen Bundestages und des US-Kongresses ein Jahr in Deutschland verbringt, freute sich, dass ihr deutscher Pate, der Wetterauer Bundestagsabgeordnete Oswin Veith (CDU), sie bei ihrer Gastfamilie in Butzbach/Pohl-Göns besuchte.

Die 25-jährige Amerikanerin fühlt sich in Deutschland und bei ihren Gasteltern Anna und Sascha Gewiese, die zwei jüngere Kinder haben, sehr wohl. Davon konnte sich Veith im Gespräch mit ihr und ihrem Gastvater überzeugen. Ein Wermutstropfen sei jedoch gewesen, dass Madison ihre Aufenthaltsgenehmigung verloren habe und dreimal vergeblich beim Ausländeramt des Wetteraukreises gewesen sei, um ein neues Dokument zu bekommen. Hier sagte ihr Veith gerne seine Hilfe zu.

Madison kommt aus Des Moines, der Hauptstadt von Iowa, und hat deutsche Vorfahren. Ihr Großvater konnte noch Deutsch sprechen, erzählte sie Veith. Dies habe sie motiviert, unsere Sprache zu lernen und sich für das Austauschjahr zu bewerben. Ihre ältere Schwester habe vor ihr, ebenfalls als Stipendiatin des Parlamentarischen Patenschafts-Programms, ein Jahr in Deutschland verbracht und davon sehr profitiert.
Die junge Frau, die an der University of Iowa Landschaftsarchitektur und Umweltwissenschaften studiert hat, ist seit Juli letzten Jahres in Deutschland. Nach dem Besuch eines mehrwöchigen Sprachkurses in Radolfszell am Bodensee hat sie in Gießen ein Semester Umweltmanagement studiert und dort zunächst in einer Wohngemeinschaft gewohnt, bevor sie zur Familie Gewiese nach Pohl-Göns gekommen ist.

Begeistert berichtete Madison von ihren Praktika beim Stadttheater Gießen, im Palmengarten in Frankfurt und in der Frankfurter Oper. Auch habe sie sich ehrenamtlich an einem Improvisationstheater in Frankfurt engagiert. Als Veith sie fragte, was sie an Deutschland besonders schätze, nannte sie zu seinem Erstaunen als erstes: „Mineralwasser“. In den USA sei reines Quellwasser mit Kohlensäure ohne Geschmackszusätze eher selten in den Verkaufsregalen zu finden. Überhaupt ist Wasser ein großes Thema für Madison. Nach ihrer Rückkehr in die USA möchte sie sich beruflich für die Verbesserung der Wasserqualität in Iowa engagieren, da es dort erhebliche Probleme mit Schadstoffen aus der Landwirtschaft gebe. In dem Bundesstaat werden rund 90 Prozent der Fläche landwirtschaftlich genutzt. Weil hauptsächlich Mais angebaut wird, heißt er auch „The Corn State“.

Am Ende des gut einstündigen Gesprächs dankte Veith der Familie Gewiese für ihr Engagement und wünschte Madison noch eine schöne Zeit in Deutschland. Nach seiner Überzeugung ist das gemeinsame Austauschprogramm des Deutschen Bundestages und des US-Kongresses eine einmalige Gelegenheit für Jugendliche, wertvolle Auslanderfahrungen zu sammeln und sich persönlich weiterzuentwickeln. Als Botschafter ihres jeweiligen Landes würden sie auch dazu beitragen, das gegenseitige Verständnis zu fördern und die deutsch-amerikanische Freundschaft zu vertiefen. Deshalb unterstütze er das PPP auch weiterhin.


Bildunterschrift:
Das Bild zeigt die Austauschstudentin Madison Dierks aus Iowa/USA mit ihrem Gastvater Sascha Gewiese (links) und dem Wetterauer Bundestagsabgeordneter Oswin Veith (rechts) im Garten der Familie Gewiese in Pohl-Göns.

Bild: Büro Oswin Veith, MdB

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