Gemeinsam mit weiteren Abgeordneten der CDU/CSU-Bundestagsfraktion setzt sich der heimische Bundestagsabgeordnete Dr. Peter Tauber MdB im Rahmen einer Initiative für Verbesserungen bei der Frequenzvergabe für den 5G-Mobilfunk ein. Die Unions-Abgeordneten werben für einen gleichwertigen Ausbau städtischer und ländlicher Regionen. Dr. Peter Tauber MdB erklärt hierzu:

„Es muss Ziel sein, eine flächendeckende Infrastruktur für die digitale Zukunft unseres Landes sicherzustellen. Das geht nur mit einer Verpflichtung zum Ausbau eines 5G-Netzes in allen Regionen. Sollte dies nicht der Fall sein, ist zu befürchten, dass die Schere zwischen städtischen Ballungsgebieten und ländlichen Räumen weiter auseinandergeht. Somit wird das Ziel der Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse konterkariert. Es darf keine Benachteiligung ländlicher Regionen geben!“

Anlass zur Initiative sind Bedenken von Politik, Kommunen und Wirtschaft, ob die derzeitige Vergabeplanung der Bundesnetzagentur einen flächendeckenden 5G-Mobilfunkausbau in einem angemessenen zeitlichen Rahmen und vor allem in den ländlichen Regionen bewirken kann. Hierzu erklärt Tauber:

„Die vorliegenden Planungen der Bundesnetzagentur zum 5G-Ausbau reichen nicht aus, um unsere Vereinbarungen aus dem Koalitionsvertrag umzusetzen. Die Planungen der Bundesnetzagentur deuten leider an, dass die ländlichen Räume auch beim 5G-Ausbau benachteiligt werden. Im Koalitionsvertrag ist allerdings vorgesehen, dass es neue Frequenzen nur gegen flächendeckende Versorgung geben kann. Wir erwarten daher nun substantielle Verbesserungen bei den Vergabebedingungen der Bundesnetzagentur, denn leitungsfähiges Internet gehört zur Daseinsvorsorge wie Wasser und Strom.“

Gegenüber der aktuellen 4G-Technologie bietet die 5G-Technologie wesentlich geringere Reaktionszeiten. Zudem ermöglicht sie wichtige neue Anwendungen, zum Beispiel bei Industrie 4.0 oder beim autonomen Fahren. Die 5G-Technologie ist also gerade auch für mittelständische Unternehmen essentiell, denn wenn diese Firmen auf dem Land nicht mehr zukunftsfähig sein können, bedeutet dies zwangsläufig den Verlust von Arbeitsplätzen und Einwohnern.

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Dr. Peter Tauber MdB

Parlamentarischer Staatssekretär

Dr. Peter Tauber wurde am 22. August 1974 in Frankfurt am Main geboren. Der Sohn von Dr. Manfred Tauber und Heidemarie Tauber, geb. Birch hat zwei Geschwister: Stefanie Tauber und Christopher Tauber.

In seiner Jugend besuchte er von 1981 bis 1985 die Grundschule Mengendamm in Hannover, von 1985 bis 1987 die Orientierungsstufe Lüerstraße in Hannover. Nach der Rückkehr aus dem niedersächsischen Exil in die hessische Heimat seiner Familie folgte 1987 bis 1991 der Besuch der Friedrich-August-Genth-Schule in Wächtersbach, sein Abitur legte er 1994 am traditionsreichen Grimmelshausen Gymnasium in Gelnhausen ab, welches er seit 1991 besuchte.

Das Studium begann Tauber im Wintersemester 1994/95 an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, unterbrach es zwischenzeitlich zum Ableisten des Wehrdienstes, um es zum Sommersemester 1996 wieder aufzunehmen. Im Rahmen des Studiums arbeitete er seit dem Sommersemester 1998 außerdem als studentische Hilfskraft am Lehrstuhl von Prof. Dr. Lothar Gall und im SFB/FK 435 “Wissenskultur und gesellschaftlicher Wandel”.

Im Jahre 2000 folgte der Abschluss des Studiums der “Mittleren und Neueren Geschichte, Germanistik und Politikwissenschaft” mit dem akademischen Grad Magister Artium und mit Auszeichnung.

Peter Tauber diente im 6./PzGrenBtl 152 in Schwarzenborn und im 2./FüUstRgt 40 in Mainz. Während des Studiums und nach dem Einstieg in seinen beruflichen Werdegang blieb er der Bundeswehr als Unteroffizier und Offizier der Reserve treu und leistete über 400 Wehrübungstage. Im November 2011 erfolgte seine Beförderung zum Oberleutnant der Reserve durch den Bundesminister der Verteidigung, Dr. Thomas de Maizière.

Von Mai 2001 bis April 2003 war er hauptamtlicher Landesgeschäftsführer der Jungen Union Hessen. Es folgte von Mai 2003 bis Dezember 2004 eine Tätigkeit als persönlicher Referent der hessischen Kultusministerin und stellvertretenden Ministerpräsidentin Karin Wolff.

Tauber unterbrach seine berufliche Laufbahn zum Ende des Jahres 2004, um sich seiner Dissertation bei Prof. Dr. Lothar Gall am Historischen Seminar der Johann Wolfgang Goethe-Universität zu widmen, die er im Mai 2007 mit „magna cum laude“ abschloss. Während der Promotionsphase war er Stipendiat der Hanns-Seidel-Stiftung.

Seit Februar 2007 war Peter Tauber als Pressesprecher der Deutschen Vermögensberatung AG in Frankfurt am Main beruflich tätig. Mit seiner Wahl in den 17. Deutschen Bundestag endete diese Tätigkeit.

Seit März 2008 hat Tauber außerdem einen Lehrauftrag am Historischen Seminar der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main, welchen er neben seinem Abgeordnetenmandat ebenfalls ausübt.

Der Historiker beherrscht die Sprachen Englisch und Latein und veröffentlichte über 20 wissenschaftliche und populäre Publikationen zur Regionalgeschichte, Turn- und Sportgeschichte sowie zur Zeitgeschichte.

In seiner Freizeit beschäftigt sich Tauber gerne mit guten Büchern und treibt außerdem sehr gerne Sport. So fährt der Politiker in der freien Zeit gerne Rad, läuft und spielt Fußball. Sein Herz schlägt im Fußball für die Offenbacher Kickers. Eine Leidenschaft, die nicht jeder seiner Freunde teilt. Mit seinem Hang zum guten Essen steht es da zum Glück anders. In der knapp bemessenen Freizeit engagiert er sich im Carneval als aktiver Büttenredner beim Wächtersbacher Carneval-Verein und ist Mitglied in der Reservistenkameradschaft Gelnhausen sowie in über 20 weiteren Vereinen und Verbänden.


Ämter und Funktionen:

Parlamentarischer Staatssekretär der Verteidigung

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